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Start Meine Meinung Der geplatzte Verkauf von Opel von GM an Magna

Der geplatzte Verkauf von Opel von GM an Magna

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Monatelang wurde um den Verkauf von Opel gerungen. Alle möglichen Versprechungen abgegeben, Staatshilfen versprochen, von der EU geprüft und schließlich war alles unter Dach-und-Fach.

Denkste! Plötzlich verzögert das GM-Management die notwendige Unterschrift unter dem mühsam ausgehandelten und mit Staatshilfen aufgepeppten Vertrag. Warum?
Dann jetzt gestern die Nachricht: GM verkauft Opel doch nicht!Es wurde ja schon länger gemunkelt, dass GM Opel jetzt doch selber sanieren möchte. Warum dann aber die langen Verkaufsverhandlungen?

Tja, das GM-Management hat seine Unfähigkeit zur Unternehmensführung bewiesen - Insolvenzantrag nach jahrelangem Missmanagement und verfehlter Model- und Marktstrategie in den USA.
Für einen Unternehmensberater, der die wenigen Perlen des Konzerns sanieren könnte, fehlte jedoch das Geld. Was tun? Man lässt einen anderen für den notwendigen Sanierungsplan zahlen. Einen potentiellen Käufer.

Magna und seine Partner haben auf eigene Kosten für die freimütig in Aussicht gestellten Staatshilfen einen umfassenden Sanierungsplan erstellen müssen. Diesen Plan bekam natürlich auch das Management von GM vorgelegt. Klar, als Verkäufer darf man sich die Käufer genau ansehen und schauen, was die mit dem gekauften denn so anstellen möchten.
GM hat also einen kostenlosen Sanierungsplan auf dem Silbertablett serviert bekommen und brauchte jetzt nur noch Zeit, die notwendigen Schritte selbst in die Hand zu nehmen und die Mittel für diese Sanierung aufzubringen.

 

Viel besser hätten sich das die Macher von 'Der Clou' auch nicht ausdenken können.

Aktualisiert ( Montag, 05. Juli 2010 um 19:28 )